KINDERWUNSCH
Ungewollt. Biologische Uhr. Kinderwunsch Medizin.
UNGEWOLLTE KINDERLOSIGKEIT
Jahrelang hat man peinlichst genau verhütet, die Pille geschluckt oder sich wegen eines geplatzten Kondoms tagelang den Kopf zerbrochen. Doch wenn man dann möchte, ist schwanger werden gar nicht so einfach. In einigen Fällen scheint der Klapperstorch leider regelrecht Betriebspause zu haben. Schätzungen zufolge ist in Deutschland mittlerweile jedes siebte Paar ungewollt kinderlos. Insgesamt sind das in Deutschland etwa zwei Millionen Paare, weltweit sogar 400 Millionen – Tendenz steigend. Doch woran liegt's - an ihr oder an ihm?
Oft ist die Fruchtbarkeit eines oder beider Partner nur herabgesetzt. Eine Schwangerschaft lässt dann lediglich länger auf sich warten und ist nicht ausgeschlossen. Drei bis vier Prozent der Möchtegern-Eltern bleibt der Kinderwunsch jedoch versagt. Die Ursachen liegen, so die kalten Zahlen der Statistik, zu 40 bis 50 Prozent bei der Frau, in 35 bis 40 Prozent der Fälle beim Mann und in allen Übrigen bei beiden. Oft ist es keine Krankheit, die einer Schwangerschaft im Wege stehen.
Einer der wichtigsten Gründe ist die moderne Lebensplanung. Frauen wie auch Männer sind heute älter als noch vor zwanzig Jahren, wenn der Kinderwunsch drängt. Die Fertilität ist dann einfach geringer als mit 18. Schon ab dem 25. Lebensjahr nimmt sie bei Frauen leicht ab, nach 35 sinkt sie dann deutlich. Ab 40 zehrt das Alter aber auch an der Manneskraft. Mutter Natur erschwert damit die späte Elternschaft.
Es muss nicht nur das Alter sein. Auch wenn die Hormone der Frau aus der Balance geraten sind, kann der Kinderwunsch versagt bleiben. Zu wenig Östrogene oder zu wenig des Gelbkörperhormons Progesteron, und schon reift unter Umständen keine Eizelle mehr. Auch bei einem zu hohen Wert an Prolaktin, das vornehmlich während der Stillzeit gebildet wird, bleibt die Menstruation aus.
Stress kann die Hormone mitunter durcheinander bringen. Das ist ein wichtiger Einflussfaktor auf das hochsensible Reproduktionssystem. So empfangen beispielsweise Stewardessen, die aus dem Nachtdienst genommen werden, leichter, als wenn sich ihr Tag-Nacht-Rhythmus ständig ändert. Eine mögliche Erklärung haben Forscher im Tierreich gefunden: In einer Studie zeigte sich bei Moskitofischdamen, dass sie unter dem Einfluss des Stresshormons Cortisol männlicher wurden - und seltener laichten. Wie Cortisol auf die Sexualhormone wirkt, ist bisher nicht klar.
ORGANISCHE STÖRUNGEN
Eine der häufigsten Ursachen ist das polyzystische Ovarialsyndrom, bei dem sich Zysten - das sind Abkapselungen mit Gewebeflüssigkeit - an den Eierstöcken bilden. Oftmals haben die Frauen dann auch höhere Konzentrationen von männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen) im Blut und leiden nicht selten an Übergewicht. Einerseits verhindert die hormonelle Schieflage die Eizellreifung. Andererseits verhindern die Zysten rein mechanisch, dass sich eine Eizelle vom Eierstock löst. Auch verwachsene Eileiter und Eierstöcke stören den Eisprung. Sie entstehen mitunter als Folge einer Infektion mit Chlamydien oder einer Endometriose, bei der Zellen der Gebärmutterschleimhaut im Bauchraum wachsen und zyklisch bluten. Als wären das noch nicht genügend Ursachen für eine Unfruchtbarkeit, können auch gutartige Wucherungen in der Gebärmutter, so genannte Myome, das Einnisten einer befruchteten Eizelle behindern.
WAS DIE FRUCHTBARKEIT BEEINFLUSST
Alkohol
Noch immer sind sich die Experten nicht einig, wie groß der Einfluss von Alkohol auf die weibliche Fruchtbarkeit tatsächlich ist. Ein starker Alkoholgenuss steht im Verdacht, Menstruationsbeschwerden und Störungen des Eisprungs zu begünstigen. Das Gläschen Wein oder Bier zum Essen hat jedoch vermutlich keine negativen Folgen. Klarer sieht die Beweislage bei den Herren der Schöpfung aus. Sie sollten es bei höchstens einem halben Liter Bier oder Wein am Tag belassen, da sonst die Spermiendichte und Samenqualität leiden können.
Alter
Biologisch gesehen ist die Aussicht auf eine Schwangerschaft für Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren am höchsten. Nach dem 30. Lebensjahr dauert es statistisch länger, bis es mit dem Wunschkind klappt. Ab dem 40. Lebensjahr verringern sich die Chancen noch weiter, denn in diesem Alter kann es häufiger passieren, dass der Eisprung ausbleibt. Auch das Risiko einer Fehlgeburt steigt an.
Akupunktur
Die traditionelle chinesische Heilmethode wird in immer mehr Arztpraxen angeboten und etabliert sich zunehmend auch bei der Kinderwunschbehandlung. Während die feinen Nadeln bei Frauen die Produktion jener Hormone anregen sollen, die wichtig für die Eireifung sind, dürfen sich Männer nach einigen Akupunktur-Sitzungen über beweglichere Spermien freuen.
Chlamydien
Eine Chlamydien-Infektion kann den Kinderwunsch ernsthaft gefährden. Experten schätzen sogar, dass sie für die Hälfte aller Fälle von Unfruchtbarkeit verantwortlich ist. Schuld ist das Bakterium 'Chlamydia trachomatis', das vorzugsweise durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird.
Bei mehr als der Hälfte aller infizierten Frauen und Männer zeigen sich keine Symptome. Mitunter verrät sich die Infektion durch Probleme beim Wasserlassen und eitrig-gelben Ausfluss. Sollten Frauen und Männer solche Beschwerden bei sich feststellen, sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn durch eine rechtzeitige Therapie mit Antibiotika kann der der Erreger gestoppt werden, bevor Folgeschäden entstehen können. Betroffene sollten außerdem sofort ihre Partner informieren, damit auch sie sich behandeln lassen können.
Ernährung
Damit unser Körper reibungslos funktionieren kann, muss er kontinuierlich mit Energie, Nährstoffen sowie Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden. Und die stecken vorzugsweise in naturbelassenen Nahrungsmitteln wie Gemüse, Obst, Vollkorn- produkten, magerem Fleisch, Fisch und Milch. Industriell verarbeitete Produkten wie Fertigmahlzeiten und Konserven sind hingegen relativ nährstoffarm und sollten daher eher selten auf dem Speiseplan stehen.
Folsäure
Folsäure ist einer der wichtigsten Verbündeten für Pärchen mit Kinderwunsch. Denn das Vitamin kann nicht nur die Fruchtbarkeit erhöhen, sondern ist außerdem unentbehrlich für die gesunde neuronale Entwicklung des Embryos.
Neuere Studien konnten belegen, dass auch die Herren der Schöpfung von einer Einnahme von Folsäure-Präparaten profitieren. So zeigten Männer, die ausreichend mit Folsäure versorgt waren, eine bessere Samenqualität und weniger Chromosomen- defekte als ihre weniger gut versorgten Geschlechtsgenossen.
Gewicht
Starkes Übergewicht kann das hormonelle Gleichgewicht bei der Frau durcheinander- bringen und Zyklusstörungen verursachen. Doch auch Untergewicht beeinflusst die Fruchtbarkeit. So drohen Frauen, die zu wenig auf die Waage bringen, Zyklus- störungen sowie Zyklen ohne Eisprung. Die besten Erfolgsaussichten auf Nachwuchs haben Frauen, denen es gelingt, ihr Gewicht zu normalisieren. Das gleiche gilt übrigens auch für die Herren der Schöpfung, denn auch bei ihnen kann ein höherer als der empfohlene BMI Fruchtbarkeitsprobleme mit sich bringen.
Gleitcreme
Vorsicht bei Gleitcremes auf Ölbasis. Sie können das Scheiden-Millieu verändern und die Beweglichkeit der Spermien verringern.
Geschlechtskrankheiten
Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Syphilis und Tripper werden durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst und können unbehandelt großen Schaden anrichten. Besonders gefährlich wird es, wenn die Infektion ohne Symptome verläuft. Dann nämlich haben die Erreger leichtes Spiel und können dauerhaft die Schleimhaut der Eileiter beschädigen. Schon beim kleinsten Verdacht auf eine Geschlechts- krankheit sollten sich daher beide Partner umgehend von einem Arzt untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.
Hitze
Hitze und Spermien sind nicht das beste Team. So haben Männer, die gern sehr heiß baden, unter Umständen ein erhöhtes Risiko für Unfruchtbarkeit. Das gleiche gilt für all jene, die ihrem Hoden durch zu enge Jeans oder intensiven Radsport zu stark einheizen.
Homöopathie
Homöopathie kann nachweislich dazu beitragen, innere Spannung abzubauen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Diese Effekte wiederum können dazu beitragen, dass Paare schneller schwanger werden.
Eine Übersicht mit Therapeuten in Ihrer Nähe finden Sie über die Deutsche Gesellschaft für Klassische Homöopathie: www.dgkh-homoeopathie.de
Hormontherapie
Eine Störung des Hormonhaushaltes kann weitreichende Folgen haben. Bei Männern kann sich ein Hormonmangel in einer Unterfunktion der Hoden niederschlagen. Frauen mit Fehlfunktionen der Schilddrüse wiederum kämpfen häufiger mit einer gestörten Eizellreifung und unregelmäßigen Eisprüngen. Eine Hormontherapie kann gerade bei Frauen mit hormonellen Störungen sinnvoll sein. Sie kann einen vorliegenden Mangel ausgleichen und abhängig vom Wirkstoff Eizellreifung und Eisprung anregen.
Kaffee
Mehrere Studien belegen, dass ein vermehrter Koffeingenuss mit einer verminderten Fruchtbarkeit von Mann und Frau einhergehen kann. Auf die Tasse Kaffee am Morgen muss dennoch niemand verzichten. Männer können sogar von einem mäßigen Koffein-Konsum profitieren. So weisen einige Studien darauf hin, dass der Koffeingehalt einer Tasse Kaffee die Aktivität der Samenzellen erhöhen kann. Wer es jedoch nicht bei einer Tasse des dunklen Gebräus belassen kann, sollte auf entkoffeinierten Kaffee umsteigen.
Medikamente
Einige Medikamente können sich negativ auf den Hormonhaushalt auswirken und die Fruchtbarkeit verringern. Paare, die schwanger werden wollen, sollten daher mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen, welche Medikamente unbedenklich sind.
Myome
Myome gutartige Veränderungen der Gebärmutter. Im Normalfall haben sie keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Liegen sie jedoch sehr ungünstig, können sie die Durchgängigkeit des Eileiters beeinträchtigen oder verhindern, dass sich das befruchtete Ei in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. In diesem Fall wird das Myom durch einen kleinen, minimalinvasiven Eingriff entfernt.
Pille
Während einige Frauen direkt nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille schwanger werden, müssen andere Frauen länger auf ihr Wunschkind warten. Die Sorge, dass eine langjährige Pilleneinnahme dem Kinderwunsch dauerhaft im Weg stehen kann, ist jedoch völlig unbegründet. Bei manchen Frauen dauert es einfach einige Zyklen, bis das hormonelle Gleichgewicht des Körper wiederhergestellt ist.
Pflanzliche Heilmittel
Zaubern können auch die Wirkstoffe aus dem Kräutergarten nicht. Dennoch kann so manches Kraut das Hormonsystem stimulieren, einen gesunden Zyklus unterstützen, beim Stressabbau helfen und auf diesem Weg die Fruchtbarkeit auf sanfte Weise ankurbeln.
Beispiele:
Frauenkraut regt den Eisprung und die Produktion des Gelbkörperhormons an.
Beifuß wird ein positiver Einfluss auf Zyklusstörungen zugeschrieben.
Rotklee unterstützt auf sanfte Weise den Hormonhaushalt.
Falsches Einkorn kann die Follikelreifung anregen und beeinflusst außerdem die Produktion von Geschlechtshormonen.
Mönchspfeffer heißt der Wirkstoff zahlreicher Präparate, die bei Zyklusstörungen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden.
Himbeerblätter können das hormonelle Gleichgewicht unterstützten und Menstruationsbeschwerden lindern.
Schilddrüse
Schilddrüsenhormone haben einen direkten Einfluss auf die weibliche Fruchtbarkeit. So drohen bei einer Unterfunktion oder Überfunktion Störungen des Hormonhaushaltes, Zyklusschwankungen und sogar Zyklen ohne Eisprung.
Da auch bei Männern Schilddrüsenhormone und Sexualhormone wechselwirken, sollten beide Partner ihre Schilddrüsenfunktion testen lassen, wenn sich das Wunschkind partout nicht einstellen will.
Schwermetalle
Schwermetalle wie Cadmium und Quecksilber können die Fruchtbarkeit herabsetzen. Frauen und Männer, die beruflich mit entsprechenden Substanzen zu tun haben, sollten daher bei einem Kinderwunsch eine mögliche Anreicherung von Schwermetallen in ihrem Körper testen lassen.
Sperma
Wenn es mit dem Wunschkind einfach nicht klappen will, sollten Männer im Zuge der Ursachenforschung die Qualität ihres Spermas überprüfen lassen. Anhand eines sogenannten Spermiogramms testet der Arzt das Ejakulat auf Faktoren wie Konzentration, Vitalität, Morphologie und Beweglichkeit der Spermien. Seit wenigen Jahren gibt es außerdem die Möglichkeit, die Samenqualität in den eigenen vier Wänden zu testen. Da die bislang erhältlichen Schnelltests jedoch nur einen Teil der nötigen Ergebnisse liefern, sind sie kein Ersatz für ein Spermiogramm.
Sport
Regelmäßiges, maßvolles Training zahlt sich für die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden aus. Außerdem hilft der sportliche Körpereinsatz beim Abbau von Stress und trüber Laune und verbessert damit auch die Aussichten auf das ersehnte Wunschkind.
Stress
Stress durch großen Druck am Arbeitsplatz oder starke familiäre und psychische Belastungen mindert nicht nur das sexuelle Verlangen, sondern schlägt sich außerdem in einer verminderten Fortpflanzungsfähigkeit nieder.
Frauen, die ungewohnt starken Belastungen ausgesetzt sind, haben mitunter unregelmäßige Blutungen oder Zyklen ohne Eisprung. Bei Männern wiederum kann eine ungewohnt aufreibende Lebenssituation Störungen der Samenproduktion zur Folge haben.oduktionn Samenproduktion zur Folge haben.
Tabak
Rauchen beeinträchtigt die Fruchtbarkeit von Frau und Mann gleichermaßen. Während die gesundheitsschädliche Unsitte bei Frauen Menstruationsstörungen begünstigt und obendrein die Wahrscheinlichkeit von Schwangerschaftskomplikationen erhöht, kann der Griff zum Glimmstängel bei Männern die Spermien-Anzahl und -Beweglichkeit verringern.
Rauchen beeinträchtigt die Fruchtbarkeit von Frau und Mann gleichermaßen. Während die gesundheitsschädliche Unsitte bei Frauen Menstruationsstörungen begünstigt und obendrein die Wahrscheinlichkeit von Schwangerschaftskomplikationen erhöht, kann der Griff zum Glimmstängel bei Männern die Spermien-Anzahl und -Beweglichkeit verringern.
Timing
Der Kindersegen kann sich einstellen, wenn flinke Spermien auf eine befruchtungs- fähige Eizelle treffen. Für dieses Rendezvous bleiben den Spermien jedoch nur wenige Tage im Monat. Der optimale Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr beginnt zwei Tage vor dem Eisprung und endet einen Tag danach. Zur Berechnung des Eisprungs können sich Paare an folgender Faustregel orientieren: In einem 28-Tage-Zyklus liegt die günstigste Zeit für eine Empfängnis zwischen dem neunten und dem 16. Zyklustag. Paare, die es ganz sicher wissen wollen, sollten den Eisprung mithilfe eines Ovulationstests oder eines Zykluscomputers bestimmen.
Umweltgifte
Verschiedene Umweltgifte, darunter Schaumstoffe, Farben, Lacke und Reinigungs- mittel, stehen im Verdacht, Hormonstörungen zu begünstigen. Gerade Paare mit Kinderwunsch sollten also beim nächsten Einkauf darauf achten, nur umweltschonend hergestellte Haushaltsgeräte, Kleidung und Möbeln in den Einkaufswagen zu laden.
Vitamin C
Eine Ernährung, die reich an Vitamin C ist, wird laut Studien mit einer besonders guten Spermienqualität belohnt. Gerade Männer mit Kinderwunsch sollten daher bei jedem Einkauf einen Abstecher in die Obst- und Gemüseabteilung ihres Supermarktes machen und sich Vitaminbomben wie Paprika, Kiwis, Zitrusfrüchte, Brokkoli und Sanddorn schmecken lassen.
Vollmilchprodukte
Eine gute Nachricht für alle Naschkatzen: Milchprodukte mit hohem Fettgehalt können laut einer Studie die Aussichten auf den Kindersegen erhöhen. Frauen mit Kinderwunsch und ohne Gewichtsprobleme sollten sich also hin und wieder ohne schlechtes Gewissen das leckere Cremeeis oder einen Sahnejoghurt gönnen und Magerquark und andere kalorienreduzierte Milchprodukte links liegen lassen.
Weichmacher
Weichmacher umgeben uns überall, denn sie stecken in zahlreichen Plastikprodukten wie Verpackungen, Armaturen und Haushaltsgeräten. Das gefährliche am begehrten Allrounder aus dem Chemiebaukasten: Weichmacher können im Körper eine ähnliche Wirkung entfalten wie das natürliche weibliche Hormon Östrogen und die männliche Fruchtbarkeit gefährden.
Yoga
Yoga verspricht Entspannung pur. Denn nach einer Stunde der Tiefenatmung und Übungen wie der Kobra, dem großem Dreieck und der Heuschrecke gehören Stress, Alltagssorgen und Verspannungen unweigerlich der Vergangenheit an.
Spätestens seit dem Siegeszug von Hormonyoga haben auch Paare, die schwanger werden wollen, einen Grund, sich in die Reihe der überzeugten Nachwuchs-Yogis einzureihen. Der Grund: Der Schwerpunkt dieser besonderen Yoga-Art liegt auf Körperhaltungen und Übungen, die die hormonelle Balance verbessern und die Keimdrüsen stimulieren. Als weitere Pluspunkte beschert das Training eine starke Beckenbodenmuskulatur und einen regen Stoffwechsel.
UNTERSTÜTZUNG VOM STAAT
Dank des medizinischen Fortschritts stehen ungewollt kinderlosen Paaren eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Eine reproduktionsmedizinische Behandlung ist jedoch sehr kostenintensiv. Im Rahmen der Bundesinitiative stellt der Bund Finanzhilfen für medizinische Kinderwunschbehandlungen bereit.
BIOLOGISCHE UHR
DIE FRUCHTBARKEIT ERHALTEN
Wie fruchtbar eine Frau ist, hängt primär vom Zustand ihrer Eizellen ab. Aus dieser biologischen Sicht liegt das ideale Alter für eine Schwangerschaft zwischen 18 und 25. Dann weisen die Eizellen die höchste Qualität auf und haben die größte Chance, sich nach einer Befruchtung zu einem lebensfähigen Embryo zu entwickeln. Während die Eierstöcke eines neugeborenen Mädchens zwei Millionen Eizellen enthalten, sind es schon zu Beginn der Pubertät nur noch 400.000. Etwa 1000 Eizellen schwinden danach jeden Monat. Bereits Ende 20 nimmt auch die Vitalität der Eizellen ab, die Fruchtbarkeit der Frau sinkt. Mit Beginn des 35. Lebensjahres fällt die Kurve der Fruchtbarkeit sehr steil ab genau dann, wenn heute die meisten Frauen eine Familie gründen möchten.
KONSERVIERTE FRUCHTBARKEIT
Ein Verfahren mit dem unbefruchtete Eizellen eingefroren werden können, ist das sogenannte "Social Freezing". Wenn dieses Verfahren in relativ jungem Alter durchgeführt wird, ist es möglich, die Fruchtbarkeit dieses Alters zu konservieren und später Schwangerschaften in einem Alter zu ermöglichen, in dem es normalerweise sehr schwierig wäre schwanger zu werden. Viele Menschen entscheiden sich ganz bewusst dafür, berufliche Perspektiven, private Interessen und ihren Kinderwunsch in Einklang zu bringen. Paare sind dadurch heute älter als früher, wenn sie Kinder bekommen. Damit die Chancen auf ein Kind längerfristig intakt bleiben, lohnt es sich frühzeitig Vorkehrungen zu treffen. Denn Ei- und Samenzellen verlieren im Laufe der Jahre an Qualität und mit zunehmendem Alter sinkt die Chance auf eine spontane Schwangerschaft. Die moderne Reproduktionsmedizin bietet eine Reihe von Präventivmassnahmen: Die Kryokonservierung von Eizellen, Spermien oder befruchteten Eizellen hilft, die Fruchtbarkeit zu sichern und einer altersbedingten Kinderlosigkeit rechtzeitig vorzubeugen.
EISPRUNGKALENDER
DAS KANN HILFREICH SEIN
Mit einem Eisprungkalender oder auch einer App, lässt sich herausfinden wann der Eisprung stattfinden sollte.
So kann aus dem Kinderwunsch hoffentlich bald ein Wunschkind werden.
Der Ovulationskalender errechnet den wahrscheinlichen Eisprung im aktuellen oder in einem späteren Zyklus. Es kann jedoch immer zu Schwankungen kommen, wodurch sich der Eisprung verschiebt. Je regelmäßiger Ihr Zyklus ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die errechneten fruchtbaren Tage mit den Tagen vor und nach dem Eisprung übereinstimmen. Ob es dann mit dem Schwangerwerden auch klappt?
Wir wünschen viel Glück!
JUNGE ODER MÄDCHEN
Weibliche Spermien sind langsamer als männliche, überleben aber länger. Geschlechtsverkehr einige Tage vor dem Eisprung macht die Wahrscheinlichkeit größer, dass die männlichen Spermien bis zum Eisprung nicht überleben. Beischlaf direkt am Tag des Eisprungs verschafft den männlichen Spermien den Schnelligkeitsvorsprung und macht somit einen Jungen wahrscheinlicher.
EMPFÄNGNIS
BEFRUCHTUNG VON EIZELLEN
Die Lebensdauer der Samenzellen kann bis zu 5 Tagen betragen, in seltenen Fällen sogar länger. Die Samenzellen des Mannes können daher unter optimalen Bedingungen bis zu 5 Tage im Körper der Frau befruchtungsfähig überleben und auf den Eisprung warten.
Die Samenzellen wandern nach dem Geschlechtsverkehr umgeben von Zervixflüssigkeit in die schützende Gebärmutter und dann bis ins äußere Ende der Eileiter, denn dies ist der Ort der möglichen Befruchtung. Hier warten sie auf die Eizelle. Mehrere Millionen Spermien gelangen beim Samenerguss des Mannes in die Scheide und machen sich sofort auf die Reise in das Innere der Frau. Finden sie gute Bedingungen vor, dann dauert es nur wenige Minuten, bis die ersten Samenzellen den Muttermund passieren und Einzug in die Gebärmutter halten. Einige der Samenzellen machen sich nun auf den Weg in den Eileiter, unterstützt durch die rhythmischen Kontraktionen der Gebärmutter. Die übrigen Samenzellen machen es sich vorläufig in den kuscheligen Falten der Gebärmutterschleimhaut bequem und beginnen erst einige Zeit später ihre Reise in den Eileiter. Nach und nach kommt so eine grosse Zahl an Samenzellen im Eileiter an.
Dauert es bis zum Eisprung noch eine Weile, so warten die Samenzellen geduldig auf die Eizelle (bis zu 5 Tage).
Meistens gelingt es mehreren dutzend Spermien gleichzeitig die schützende Schale der Eizelle zu durchdringen, aber nur ein einziges Spermium dringt letztendlich in die Eizelle ein. Seine Zellmembran verschmilzt schließlich mit der Zellmembran der Eizelle. Direkt nach diesem Vorgang verhärtet sich die Zellmembran der Eizelle, so dass kein weiteres Spermium eindringen kann.
JUNGE ODER MÄDCHEN?
Das eingedrungene Spermium ist ausschlaggebend, ob ein Junge oder ein Mädchen entsteht. Bringt es als Geschlechtschromosom ein X-Chromosom mit, so entsteht ein Mädchen. Bei einem Y-Chromosom entwickelt sich ein Junge.
Die wenigsten Paare setzen sich vor ihrem Kinderwunsch mit ihrer Fruchtbarkeit und dem Fortpflanzungsmechanismus auseinander und die hochsicheren hormonellen Verhütungsmethoden erlauben uns diese Bequemlichkeit. Aus diesem Grund ist das Wissen um die unterschiedlichen Zyklusphasen, die fruchtbaren Tage und den Eisprung, gering.
LÄNGE DER FRUCHTBARKEIT
Die Eizelle ist nach dem Eisprung lediglich 12 bis 18 Stunden pro Zyklus befruchtungsfähig und deshalb muss das Timing stimmen, wenn es mit dem Schwangerwerden klappen soll. Prinzipiell sind Frauen pro Zyklus nur für einen sehr kurzen Zeitraum fruchtbar. Findet innerhalb der wenigen Stunden, in der die Eizelle befruchtungsfähig ist, keine Befruchtung statt, so löst sich die Eizelle langsam auf und circa zwei Wochen später setzt die Menstruation ein. Auch durch Geschlechtsverkehr bereits einige Tage vor dem Eisprung kann eine Schwangerschaft entstehen.
KINDERWUNSCH MEDIZIN
Für viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist die moderne Reproduktionsmedizin die letzte Hoffnung
Wenn sich ein Paar entscheidet, die Hilfe moderner Reproduktionsmedizin in Anspruch zu nehmen, hat es sich im Vorfeld intensiven Untersuchungen unterzogen, um mögliche Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit herauszufinden. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch, erstellt der Arzt einen individuellen Behandlungsplan.
Verschlossene Eileiter
Sind die Eileiter verschlossen, kann der Arzt sie eventuell in einer mikrochirurgischen Operation per Bauchspiegelung öffnen. Ob das möglich ist, hängt vom Zustand der Eileiter und vom Alter der Patientin ab. Einer über 37-jährigen Frau wird kaum ein Arzt zu einer Operation raten. Weil es unsicher ist, ob der Eingriff gelingt, haben diese Frauen mit einer künstlichen Befruchtung meist bessere Chancen auf eine Schwangerschaft
Befruchtung mithilfe der Reproduktionsmedizin
Die Hormonbehandlung der Frau beginnt am dritten Tag des Zyklus. Täglich wird eine bestimmte Menge Fruchtbarkeitshormone gespritzt. Je nach Diagnose des Arztes sind auch schonendere Verfahren denkbar, bei denen mit Tabletten begonnen wird. Meist wird die Eizellenreifung ab dem achten Zyklustag mittels Ultraschall und Blutuntersuchung kontrolliert. Das Hormon wird dem Erfolg entsprechend dosiert. Ist der Follikel groß genug, wird der Eisprung mit einem weiteren Hormon ausgelöst. Anschließend erfolgt die Befruchtung - entweder durch Geschlechtsverkehr oder mit Hilfe der Reproduktionsmedizin, zum Beispiel durch Insemination (Einbringen von Samen in die Gebärmutter mit technischen Hilfsmitteln).
Intrauterine Insemination (IUI)
IUI bedeutet Samenzellübertragung in die Gebärmutter und wird bei leichten bis mittelgradigen Störungen der Samenzellbewegung und -dichte durchgeführt. Der Weg der Spermien zur Eizelle wird so kürzer und die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung höher. Da bei Einschränkungen der männlichen Fertilität die Zahl der Eizellen, die sich prozentual befruchten, mehr oder minder reduziert ist, hat es sich eingebürgert, durch eine Hormonbehandlung mehrere Eizellen "anzubieten". Voraussetzung für den Erfolg von IUI ist die einigermaßen genaue Festlegung des Zeitpunkts.
Schwangerschaftsrate pro Versuch: etwa 15 bis 20 Prozent
In-Vitro-Fertilisation (IVF)
Eine Befruchtung außerhalb des Körpers wird durchgeführt, wenn beispielsweise die Eileiter irreparabel geschädigt sind, die Sterilität durch Antikörper bedingt ist, die Zeugungsunfähigkeit des Mannes leicht eingeschränkt ist oder keine Ursache für die Kinderlosigkeit gefunden werden konnte. Bei dieser Form der Behandlung werden Ei- und Samenzelle in einer Glasschale zusammengebracht und nach der Befruchtung über einen dünnen Schlauch zurück in die Gebärmutter gegeben - laut deutschem Embryonenschutzgesetz maximal drei.
Schwangerschaftsrate pro Transfer: etwa 20 Prozent
Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
ICSI ist eine Weiterentwicklung der IVF. Diese Methode kommt zur Anwendung, wenn die Spermien zu träge sind. Auch bei ICSI werden der Frau nach einer Hormonstimulation mehrere reife Eizellen entnommen. Unter einem speziellen Mikroskop wird dann ein einzelnes Spermium in eine dünne Pipette aufgezogen und direkt in die Eizelle eingebracht. Das Verfahren heißt deshalb auch intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI. Kommt es zur Befruchtung, können zwei bis drei Tage später Embryonen in die Gebärmutter übertragen werden.
Schwangerschaftsrate nach ICSI: etwa 20 Prozent
MESA/TESE
MESA (mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration) meint die Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden. TESE steht für testikuläre Spermienextraktion. Dabei wird eine Gewebeprobe aus dem Hoden entnommen, in der man häufig noch Samenzellen findet. Diese Behandlung wenden Kinderwunsch-Ärzte an, wenn überhaupt kein Spermium im Samenerguss vorhanden ist. Dies kann etwa bei inoperablen Samenleiterverschlüssen oder nach Tumoroperationen der Fall sein. Mittels ICSI werden die Samenzellen dann in die Eizelle transferiert.
Schwangerschaftsrate: etwa zehn bis 15 Prozent
Einfrieren von Eizellen (Kryokonservierung)
Auch bei bester Diagnostik lässt sich nicht immer vorhersagen, wie viele Eizellen tatsächlich gewonnen werden. Da bis zum 38. Lebensjahr der Frau, besser noch bis zum 40., nur zwei Embryonen zurückgesetzt werden sollen, um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden, kann es sein, dass im Einzelfall mehr Eizellen übrig bleiben. Dabei handelt es sich um Eizellen, die sich auf dem Wege zur Befruchtung befinden. Bevor die Befruchtung stattfindet, bilden sich in der Eizelle ein männlicher und weiblicher Vorkern, die gut erkannt werden können. Sind sie von guter äußerer Qualität, können diese Vorkernstadien oder imprägnierten Eizellen eingefroren werden. Eine befruchtete Eizelle ist dies noch nicht, die Befruchtung würde erst später durch Verschmelzen der Vorkerne stattfinden.
Vorteil: Gerade solche Vorkernstadien überstehen das Einfrieren und Auftauen hervorragend. Hat man imprägnierte Eizellen eingefroren, so können sie für spätere Behandlungszyklen aufgetaut - sie befruchten sich dann von allein - und als Embryo eingesetzt werden. Solche Behandlungszyklen mit gefrierkonservierten Vorkernstadien sind wesentlich unkomplizierter, da hier üblicherweise keine Hormonbehandlung stattfindet.
Grundsätzlich können auch unbefruchtete Eizellen eingefroren werden - das macht man häufig bei Patientinnen, die vor einer Tumorbehandlung durch Chemotherapie oder Bestrahlung stehen, um auf diese Art und Weise einem späteren Fertilitätsverlust vorzubeugen.
IN DEUTSCHLAND ERLAUBTE METHODEN
Die Eizellen-Spende
Damit können sich Frauen, die aufgrund ihres Alters oder einer Hormonstörung keine fruchtbaren Eizellen haben, ihren Kinderwunsch erfüllen. Die Spenderin unterzieht sich einer Hormontherapie und lässt sich mittels Punktion Eizellen entnehmen. Diese werden mit dem Samen des Mannes künstlich befruchtet und in die Gebärmutter der Empfängerin eingesetzt.
Erlaubt in: Spanien, Belgien, Frankreich, Tschechien und den USA
Leihmutterschaft
Wenn eine Frau durch eine Erkrankung oder eine Operation kein Kind mehr austragen kann, ist eine Leihmutter eine der wenigen Möglichkeiten den Kinderwunsch zu erfüllen. Eine Leihmutter verleiht sozusagen ihre Gebärmutter, um ein Baby für eine andere Frau auszutragen. Es gibt verschiedene Arten von Leihmüttern. Die volle Leihmutter: Der Vater ist hier der Mann, dessen Frau das Kind nicht austragen kann. Die Befruchtung der Leihmutter geschieht entweder durch Geschlechtsverkehr oder durch Samenübertragung.
Die partielle Leihmutter: Die Eizelle stammt von der Frau, die kein Kind austragen kann – und das Sperma von ihrem Partner. Die Befruchtung findet im Reagenzglas statt, anschließend wird der Embryo der Leihmutter eingesetzt.
Erlaubt in: Belgien, Niederlanden, Griechenland, Russland, USA
Die Präimplantations-Diagnostik (PID)
Bei dieser Methode werden die Gene des Embryos genau unter die Lupe genommen, bevor man ihn in die Gebärmutter einpflanzt. Der Embryo wird dazu mehrere Tage kultiviert. Für die genetische Untersuchung werden ihm in der Regel zwei Zellen entnommen, die entweder auf Chromosomenfehlverteilungen oder einen spezifischen Gendefekt untersucht werden. Liegt kein auffälliger Befund vor, wird der Embryo in die Gebärmutter eingesetzt. Über 50 Gendefekte können so nachgewiesen werden. Lange ging man davon aus, dass diese Untersuchung dem Embryo nicht schadet. Inzwischen liegen erste Studien vor, die darauf hinweisen, dass die Entnahme von Zellen doch zu einer gewissen Entwicklungsverzögerung führt und nachfolgende Schwangerschaftsraten eher schlechter als besser sind.
Nach der neuesten Gesetzgebung darf die PID in Deutschland angewandt werden, wenn aufgrund der genetischen Veranlagung eine schwerwiegende Erbkrankheit oder eine Totgeburt wahrscheinlich ist. Zum Beispiel in Belgien, Polen und den USA ist eine PID auch ohne nachweisbares Risiko legal.
Der Blastozysten-Transfer
Anstatt wie bei der IVF achtzellige Embryonen in die Gebärmutter einzusetzen, lässt man Zellen reifen, bis sie zu Blastozysten geworden sind. Das sind Embryonen zwischen dem vierten und dem siebten Tag der Entwicklung, die bereits unterschiedliche Zelltypen entwickelt haben. Nur die besten Embryonen entwickeln sich im Reagenzglas so weit. Nach der Untersuchung werden die Chancenreichsten in die Gebärmutter eingesetzt. In verschiedenen Veröffentlichungen ist immer wieder zu lesen, dass der Blastozysten-Transfer in Deutschland nicht praktiziert wird. Tatsache ist: Er ist erlaubt – wird aber nicht sehr häufig praktiziert. Durch das längere Kultivieren sinkt die Überlebensrate der Embryonen, d.h. es müssen von Anfang an deutlich mehr weibliche Eizellen zur Verfügung stehen. Eine Voraussetzung, die bei vielen Paaren nicht gegeben ist.
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MUTTER UND KIND APOTHEKE
Wir haben uns speziell zu diesem Thema fortgebildet und beraten Sie gerne...